Stelzenhäuser traten erstmals in der Epoche der Jungsteinzeit auf. Von Vorteil war damals für die Menschen, dass das Haus da es auf Stelzen stand sicheren Schutz vor Wildtieren bot. Aber auch vor unangenehmen Witterungseinflüssen wie Kälte und Bodentau gab das Stelzenhaus zuverlässigen Schutz. Zudem war es den Menschen Möglich ihre Häuser mit den Stelzen in die seichten Regionen von Gewässern zu stellen, dies gab zusätzlichen Schutz vor wilden Tieren die das Wasser meiden.
Auch heute werden in vielen Regionen der Erde die traditionellen Stelzenhäuser gebaut. Oft, weil sie in einem schlammigen, feuchten Terrain stehen und die Bewohner der Stelzenhäuser so vor Feuchtigkeit geschützt sind. Die Naturvölker bevorzugen diese Behausung aber auch immer noch, weil sie ihnen die Möglichkeit gibt, unter dem Haus ihr Vieh unterzubringen. Dies bringt vor allem in kalten Nächten zusätzliche Wärme, bietet jedoch auch zuverlässigen Schutz für die Herde.
Im Bereich des Kinderspielzeugs nimmt das Stelzenhaus auch an Bedeutung zu. Gewinnt man doch mit der Höhe die Möglichkeit Kletterseile, Wackelbrücken, Schaukeln und Ähnliches anzubringen. Dies macht das ohnehin für Kinder attraktive Spielhaus noch attraktiver. Das Stelzenhaus ist zudem eine echte Alternative zum Baumhaus, welches durch seine Höhe vielen Eltern Grund zur Sorge bereitet. Das halbhohe Stelzenhaus hingegen erklaubt Kindern das so wichtige Klettern und Hangeln, stellt aber durch seine moderate Höhe eine kleinere Gefahr für Stürze da als das Baumhaus.
Besonders schön sind solche Stelzenhäuser, die nach den Bedürfnissen des Kindes erweitert und ergänzt werden können. So kann eine sehr individuelle Ritterburg entstehen, die sich jedoch mit einigen Handgriffen und Modulen schnell und einfach umgestalten lässt.
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