Wenn der Zug loshüpft, sind die Fahrgäste in Höchststimmung und der Lokführer hat alle Hände voll zu tun. Die regt sie Phantasie fast aller Kinder an. “Bitte alle rutschen, der Zug ist angekommen!”, tönt aus der Lokomotive und im gleichen Augenblick kommt es zu dichtem Gedränge an der Ausstiegsrutsche. Wenig später lässt der Lokiführer verlauten: “Bitte einsteigen, der Zug hüpft gleich wieder weiter” und schon kommt wieder Leben in die Eisenbahn. Die Reise kann sofort fortgesetzt werden. Dabei kommt nicht nur der Schornstein kräftig ins Wackeln, sondern auch die Seiten-, Ober- und Unterteile der Lokomotive verformen sich in alle Richtungen.
Dennoch besteht zu keiner Zeit eine Gefahr für die Reisenden oder den Lokiführer. Im Gegenteil, wenn die Lokomotive wackelt, befinden sich die Insassen in Höchstform und hüpfen auf 12,75 m² feinster Hüpfburg was das Zeug hält.
Durch die sehr stabile und qualitativ sehr hochwertige Verarbeitung darf in der privaten Hüpfburg-Lokomotive in Höchstform gehüpft, getobt und gekämpft werden. Sämtliche Nähte der Eisenbahn sind doppelt genäht und halten höchster Beanspruchung stand. Das Hüpfen, Rutschen, Stampfen, Boxen, Fallen im fahrenden Zug gehören zur Basisbeanspruchung der . Sie sind deshalb sicherheitstechnisch nach CE und EN71 (Europäische Norm für Spielzeug Sicherheit) sowie nach den noch strengeren amerikanischen Normen ASTM geprüft. Das Gebläse ist TÜV und GS geprüft. Darüber hinaus werden viele andere weltweit anerkannte Normen erfüllt: EMC / BS / SAA / 16CFR1500.3 / 16CFR1505 / UL. Die hüpfende Lokomotive ist ein Bewegungsmobil der modernen Art. In nur ein bis zwei Minuten ist die Lokomotive aufgeblasen und an nahezu jedem Ort (selbstverständlich ohne Gleise) einsatzbereit. Das hierzu erforderliche Gebläse wird mitgeliefert und ist im Gesamtpreis bereits inbegriffen.
Wer mit der aufgeblasenen Lokomotive auf Reisen geht, darf sich auf besondere Reiseabenteuer freuen. Reisen, Spielen, Zug fahren, Hüpfen, Rutschen und Trillern mit der Trillerpfeife gehören für die Kinder genauso dazu wie das Kontrollieren der Zugtickets und die Unterhaltung der Fahrgäste. Der kleine Lokomotivführer hat alle Hände voll zu tun, so dass Geschwister oder Freunde dringend als Assistenten benötigt werden. Schlüpfen Kinder gemeinsam mit anderen in eine neue Rolle, beziehen sie sich in ihrem Spiel auf andere Menschen und haben den Schritt vom Nachahmen zum Rollenspiel getan.
So trainieren die Kinder nicht nur ihr Gleichgewicht, ihre Muskeln, Sehnen und Gelenke beim Loshüpfen des Zugessondern auch das Rollenverhalten in Phantasie- und Alltagssituationen. Sowohl das Nachahmen als auch das Rollenspiel fördern die Entwicklung von Kindern: Sie helfen, in Kontakt mit anderen zu kommen. Und sie bringen ein Kind dazu, sich in andere hineinzuversetzen und seine Umgebung zu verstehen.
als Ritterburg, Märchenschloss, Lokomotive oder Abenteuerspielplatz bieten Kindern interessante Räume zum Ausleben eigener Phantasien und Träume. Wie häufig Kinder in neue Rollen schlüpfen, hängt von ihrer Neigung und von ihren Erlebnissen ab. Während die Buben lieber die Rolle des Lokomotivführer übernehmen, schlüpfen die Mädchen lieber in die Rolle der Märchenprinzessin. Das geschieht ganz ohne das Zutun der Eltern, allerdings sind manchmal zusätzliche Utensilien wie z.B. eine Trillerpfeife und Fahrscheine für das gemeinsame Spiel ganz nützlich und fördern das Rollenspiel. Dies kann dann soweit gehen, dass der Lokiführer die Lokomotive kaum noch verlassen möchte und stolz aus dem Führerhaus blickt, nachdem sich die Fahrgäste schon längst auf den Heimweg gemacht haben.
Sylvia Vogel-Weber, linofant GmbH