Sicherheit für die „Grenzerfahrungen“ von Kindern

Sicher spielen, Grenzen erfahren und sicher groß werden

Zu attraktiven Spiellandschaften, die körperliche und geistige Fähigkeiten der Kinder anreizen und fördern, gehört auch das Ausprobieren und Erfahren der eigenen Grenzen. Für diese ?Grenzerfahrungen? muss ein sicherer Rahmen geboten sein. Sicherheit in der Spiellandschaft bedeutet, dass Gefahrenpotenziale wie zum Beispiel Konstruktionsmängel, unsachgemäßer Aufbau der Geräte, giftige Materialien, Verschleißerscheinungen durch Spielen und Umwelteinflüsse ausgeräumt werden und so gering wie möglich gehalten werden.

Die Kinder haben beim Spielen direkten Kontakt zur Oberfläche der Spielgeräte. An Rissen, Kanten, Spalten, herausstehenden Keilen, Schrauben oder Nägel können sich Kinder leicht verletzen. Auch abblätternde Lacke oder giftiger Witterungsschutz können gefährlich sein, weil Kinder gerne alles in den Mund nehmen.

Ohne Witterungsbeständigkeit bleibt die Spielanlage jedoch nicht lange sicher. Deshalb kommen den verwendeten Materialien und deren Verarbeitung eine wichtige Rolle zu. Kerngetrennte Hölzer beispielsweise neigen weniger zur Rissbildung. Das Grundmaterial des WINNETOO Spielturmsystems ist kesseldruckimprägniertes Nadelholz (Fichte/Tanne) in gehobelter und gefaster Qualität. Diese typischen Holzeigenschaften (insbesondere bei Kesseldruckimprägnierung) sind kein Mangel an Qualität, sondern vollkommen natürlich und auf unserer Webseite unter folgender Adresse:
http://www.spielturm.de/Holzqualitaet-Kesseldruck:_:9.html
im Detail beschrieben.

Auf lackiertes Holz und giftiges Holzschutzmittel sollte unbedingt verzichtet werden. Schutzabdeckungen an wichtigen Stellen verhindern das Eindringen von Wasser ins Hirnholz. Gute und sichere Anlagen sind TÜV geprüft und halten sowohl die Verarbeitungsregeln als auch die sicherheitstechnischen Anforderungen der DIN 1176/77 ein. Mit dem TÜV-geprüften WINNETOO® Spielbaukasten-System bauen Sie eine sichere Spielwelt für die Kleinen.

Klettern, schaukeln, spielen, Klettergipfel, Ritterburg, Hangellianen rund um den TÜV-geprüfter WINNETOO Kletter und Spielturm bietet bei fachgerechtem Aufbau maximale Sicherheit.Bei TÜV gerechter Installation muss Erdkontakt vermieden werden. Spezielle
Pfostenschuhe und Bodenanker können den direkten und dauerhaften Kontakt mit feuchter Erde verhindern. Einbetonierte Bodenanker sorgen für mehr Stabilität und sollten bei Standard- Klettertürmen mindestens sechzig Zentimeter im Boden verankert sein. Aber auch die Umgebung wie zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit zur Fallschutzsicherung und die Mindestabstände im Fallraum zu Wänden, Bäumen, dem Zufahrtsweg und sonstigen Gefahrenquellen sollten bei Spiel- und Klettertürmen den Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

Das Deutsche Grünes Kreuz e.V. (DGK) Forum Unfallprävention bietet unter eine gute Checkliste an, in der allgemeine und spezielle Sicherheitsanforderungen für Klettereinrichtungen bezüglich Fallraum (DIN EN 1176), Fallschutzauflage (DIN EN 1177) und Absturzsicherung (DIN EN 1176) beschrieben sind.

Durch die regelmässige Inspektion des Spiel- und Kletterturms können Mängel frühzeitig erkannt und Reparaturkosten minimiert werden. Des weiteren sind auch die allgemeinen Hinweise zur Unfallprävention zu berücksichtigen. Hierzu gehören beispielsweise passende Kleidung ohne Schnüre, längere Halsketten und Bänder, keine giftigen Pflanzen im Umfeld der Kinder und Zäune zum Schutz gegen unerwünschte Eindringlinge wie Hunde.

Weitere Informationen finden sich im Elternratgeber: “Kinderunfälle verhindern”; Mehr Sicherheit in Haus und Umgebung; (100 Seiten) Verlag im Kilian; 13 Euro; ISBN 3-932091-35-3.

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