Die Sicherheit beim Spielturm

Spieltürme stehen bei Kindern für Spaß, Spiel und Abenteuer. Eltern hingegen sehen in den Spielgeräten mit Rutschen, Schaukeln und Leitern auf denen ihre Sprösslinge herumtollen oft gefährliche Fallen für Leib und Leben.

Leider nicht zu Unrecht. Alljährlich passieren viele Unfälle auf Spielplätzen und Gärten. Und nicht immer tragen die Kinder Schuld daran.

Spielturm ist nicht gleich Spielturm. Vor allem billige Modelle können eine Gefahrenquelle darstellen. Mangelhafte oder gar keine Verankerungen, die einzelnen Teile nur unzureichend miteinander verbunden. Ein falscher Hüpfer und schon ist es passiert was nicht passieren sollte. Die Spieltürme sind zwar nicht schwindelerregend hoch aus der Sicht eines Erwachsenen, gerade bei kleinen Kindern sind die 1-2 Meter die die Geräte an Höhe haben aber schon bedenklich.

Man sollte sich vor dem Kauf umgehend informieren. Sicherheitsrichtlinien sollten eingehalten werden, der eine oder andere Euro mehr sollte nicht ins Gewicht fallen. Sicherheit geht vor.

Wichtig ist es auch, dass der Aufbau der Spielgeräte sorgfältig erfolgt. Wer sich nicht sicher ist wie der Spielturm aufgebaut gehört, oder kein rechtes Vertrauen in die eigene Geschicklichkeit hat, sollte lieber die Finger von der Selbstmontage lassen. Hexerei ist es keine, sie lassen ja aber auch ihre Bremsen am Auto vom Fachmann prüfen.

Gerade bei Spieltürmen aus Holz sollte immer mal wieder überprüft werden ob das Material den Belastungen von Wetter und Benutzern standhält. Holz ist ein Werkstoff der nicht nur arbeitet, sondern auch verwittert. Regen, Temperaturunterschiede und Sonneneinstrahlung können das Holz morsch und brüchig machen. Billigere Modelle sind dem oft nicht gewachsen und geben mit der Zeit nach.

Thema Witterung: Nach einem Regenschauer sollte der Spielturm trocken sein bevor Junior darauf herumtobt. Holz wird glitschig, Plastik rutschig. Rutschen können eine ganz eigene Dynamik entwickeln wenn sie nass sind. Kleinkinder verlieren beim Rutschen das Gleichgewicht und kippen nach hinten über, was schon die eine oder andere schmerzhafte Erinnerung und Träne nach sich gezogen hat.

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