Was ist das Besondere an einem Säulengrill?

Es ist schon ein Schauspiel: Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres bahnen sich ihren Weg durch die Wolken und wo man auch hinschaut sieht man Menschen, die ihre Grills aus den Kellern holen und die ersten Gartenpartys des Jahres steigen lassen.

 

Betrachtet man sich den aktuellen Trend in Sachen Grill, kann man feststellen, dass die Anzahl der Säulengrills immer weiter zunimmt. Waren es noch vor einigen Jahren eher Rundgrills der unterschiedlichsten Art, die ihren Weg in die deutschen Gärten fanden, wird heute wesentlich mehr Wert auf die Vorzüge eines Säulengrills gelegt.

 

Was aber ist eigentlich das Besondere an solch einem Säulengrill?

 

Nun, was einen Säulengrill in besonderem Maße von anderen Grillgeräten unterscheidet, ist der so genannte “Kaminzugeffekt”, den der bekannte, thüringische Grillhersteller Thüros entwickelt hat.

Als “Kaminzugeffekt” bezeichnet man das Ausnutzen des chemischen Gesetzes, dass Feuer Sauerstoff benötigt, durch eine besondere Grillform. Der Boden der Kohlenschüssel wird dafür mit einem Gitter versehen. Ein weiteres Gitter wird in den Grillkörper eingelassen und befindet sich kurz über dem Fuß des Grills. Da die Kohlen nun von oben nur schwer Luft bekommen wenn weitere Kohlen auf ihnen liegen, zieht das Feuer Luft durch die Klappe am unteren Ende des Grills nach oben – ein Kaminzugeffekt entsteht. Durch die gute Versorgung mit Sauerstoff glühen die Kohlen nun wesentlich stärker.

 

Der Kaminzugeffekt wird besonders zum Anzünden eines Grills benötigt, da die Kohlen in dieser Phase so viel Sauerstoff wie nur möglich bekommen müssen. Wenn der Grill dann aber erst einmal auf Betriebstemperatur ist, kann man die Belüftungsklappe am Fuß des Grills weiter schließen und so ein rasches Ausglühen der Kohlen vermeiden.

 

Wie man sehen kann, gibt es mit dem Kaminzugeffekt ein sehr überzeugendes Argument, warum Säulengrills derart beliebt sind.

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